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3 totalitäre ideologien

Nationalsozialismus, Kommunismus und Islamismus sind nicht nur Ideologien, die alle Millionenen von Menschen den Tod gebracht haben, sondern es sind auch Totalitarismen, die alle Lebensbereich zu unterwerfen versuchen und unterwarfen.

Ein kurzer Abriss zu den 3 gennanten Totalitarismen.

 

Zum Nationalsozialismus:

Der von einigen Historikern als "deutscher Sonderweg" bezeichnete Werdegang der deutschen Nation, im Ausbleiben einer bürgerlichen Revolution, hat seine typisch deutsche Revolution in Form des NS gefunden, und darin eben
in seiner Singularität mit nichts anderem zu vergleichen, die geplante, industrielle Vernichtung der europäischen Juden fast erfolgreich vollzogen zu haben.
Das hat einen neuen kategorischen Imperativ notwendig werden lassen.

ZitatHitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe."

Theodor Adorno, 1966.



Für die postnazistische Gesellschaft in Deutschland ist dies kein Imperativ, den es einzulösen gilt.

Aber für jene, die sich als Linke, als Emanzipierte, Aufgeklärte oder so ähnlich sehen,
im Idealfall als Kommunisten aber doch.
Es bedeutet eben, sich von dem was deutsch ist, zu befreien und folglich auch, alles zu tun, das Auschwitz sich nicht wiederhole.

Es macht eben auch deutlich, das auf ein klassenbewusstes Proletariat, auf überhaupt ein Revolutionssubjekt, auf den Marx und Engels gesetzt haben, gar nicht gehofft werden darf.
Dass das deutsche Proletariat auf die Klasse geschiessen und auf die Rasse einen gewixt hat dürfte bekannt sein.

Da haben Marx und Co. sich getäuscht. Auch die Anarchisten, Kommunisten, die Studenten, die Arbeitslosen sind nicht das Revolutionssubjekt

Dieser darf bezweifelt werden, ob es sie überhaupt gibt.

Das macht natürlich die ganze Sache um so schwerer ales es ist.

Im kategroischen Imperativ Adornos begründet sich auch die bedingungslose Solidarität mit dem Staate Israel.

Da leuchtet natürlich den sonst so staatskritischen Anarchisten und Kommunisten die Birnen nicht auf.

Wie kann man da für einen Staat sein?
fragen sich jene.

Im Übrigen fehlen mir unter "Anarchisten" Solidaritätsbekundungen für den Staat Israel.




Zu Kommunismus:

Ich denke der Kommunismus ist Geschichte.
Mögen manche mir widersprechen, aber als Fortschrittsversprechen ist es aus.
Jegliche Versuche den Kommunismus als real existierenden Sozialismus, als Staatskapitalismus zu rechtfertigen halte ich für falsch.

Natürlich ist Marx für das Scheitern nicht verantwortlich.
In keinem seiner Schriften lässt sich auch nur ein Positivismus erkennen, der von einem sozialistischen Staat träumt, eine Zentralverwaltungswirtschaft propagiert.

Dennoch: Die Idee Communismus bleibt.

Und dieser Begriff C-ommunismus ist nicht zufällig.
Es ist die alte Bezeichnung noch aus dem 19.Jh, der hier ins Spiel kommt und sich begrifflich und inhaltlich, historisch von Kommunismus unterscheiden soll.

"Ein Verein freier Menschen" Warum nicht?
"An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist."

Warum nicht?

Zum Islamismus:

Ist der Nationalsozialismus Geschichte, so ist der Islamismus Gegenwart.
Manche sprechen ja vom Islamfaschismus, und das ist nicht mal falsch gesagt. Dennoch sollte der Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus klar sein. Während dem Nationalsozialismus der Antisemitismus wesentlich ist und inbesondere der Vernichtungsantisemitismus, ist dies genau der Unterschied zum Faschismus.
Es gibt große Überschneidungen zwischen dem, was Islamisten und Nationalsozialisten wollen.
Da denke ich an Vernichtung um der Vernichtung willen.
Und natürlich andere Punkte, wie z.b. die völlig identische Auflösung des Einzelnen im Kollektiv. Im NS hieß es Gemeinwohl geht vor Eigenwohl, im Islam ist es der Umma-Sozialismus.

6.7.08 19:38
 


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